Psychologie: entscheidender Schritt zum Verstehen von Handlungen

Psychologie: entscheidender Schritt zum Verstehen von Handlungen

Forschende von sieben Universitäten zeigen in einem neuen Rahmenmodell, wie Menschen ihre Handlungen steuern. Das könnte auch für den Alltag höchst relevant sein.

„Man könnte denken, dass das Greifen einer Kaffeetasse nichts Besonderes ist“, sagt Prof. Dr. Christian Frings von der Abteilung für Allgemeine Psychologie der Universität Trier, „doch es ist eine beachtenswerte Leistung unseres Gehirns, das unsere Handlungen steuert.“ In der Psychologie gibt es viele Modelle, die Teilaspekte menschlichen Handelns beschreiben. Sie erklären unter anderem, wie wir neue Bewegungen wie Tennisspielen lernen oder welche Motivation hinter unseren Handlungen steckt. Doch ein übergreifendes Rahmenmodell fehlte bisher. Nun hat eine Forschungsgruppe einen vielversprechenden Vorschlag gemacht.

mehr Infos

Quellennachweis:
Universität Trier

Wenig Alkohol – weniger geistiger Abbau?

Wenig Alkohol – weniger geistiger Abbau?

Manchmal kommen Studien zu verblüffenden Ergebnissen

So eine große Kohortenstudie aus den USA. Die zeigt, dass Menschen die regelmäßig wenig Alkohol trinken im Alter bessere kognitive Funktionen haben als Abstinenzler. Neurologen haben eine Vermutung, woran das liegen könnte.

Alkohol soll gut fürs Gedächtnis sein? Eine große Kohortenstudie aus den USA kommt genau zu diesem Ergebnis. Allerdings geht es um geringen bis moderaten Alkoholkonsum. Damit sind per Definition weniger als acht Drinks pro Woche bei Frauen und weniger als 15 Drinks pro Woche bei Männern gemeint, wobei ein Drink einem kleinen Glas Wein (150 ml) oder Bier (350 ml) entspricht.

mehr Infos

Quellennachweis: 
Gesundheitsstadt Berlin

Wie die Vielfalt der Zellen entsteht

Wie die Vielfalt der Zellen entsteht

Epigenetische Regulationsfaktoren unter der Lupe

Welche Rolle Faktoren bei der Embryonalentwicklung spielen, die nicht die Sequenz, sondern nur die „Verpackung“ des Erbgutes epigenetisch verändern, zeigt ein Forschungsteam am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik an frühen Embryonen von Mäusen. In dem Fachjournal Nature beschreiben sie, wie diese Steuerungsmechanismen zur Bildung unterschiedlicher Gewebe und Organe im wachsenden Embryo beitragen.

mehr Infos

Quellennachweis:
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Auf einen Streich: wie sich Proteine in lebenden Synapsen bewegen

Auf einen Streich: wie sich Proteine in lebenden Synapsen bewegen

Die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen, die Synapsen, wurden in den letzten Jahrzehnten ausgiebig untersucht. Diese Erkenntnisse haben dazu beigetragen, noch besser zu verstehen, wie das Gehirn auf molekularer Ebene funktioniert.

So gibt es detaillierte Erkenntnisse über Identität, Anzahl und Positionen der in den Synapsen vorhandenen Proteinmoleküle. Über die Dynamik und Mobilität von Proteinen in lebenden Synapsen hingegen weiß man bislang eher wenig. Die Bewegungsprofile der wichtigsten synaptischen Proteine zu entschlüsseln, würde dabei helfen zu verstehen, wie diese an der synaptischen Signalübertragung beteiligt sind, und welche möglichen Mechanismen es sind, die ihre Verteilung in den Synapsen regulieren. Forschende des Exzellenzclusters Multiscale Bioimaging ist nun erstmals gelungen die simultane Darstellung der Bewegungsprofile einer Vielzahl von Proteinen in der Synapse zu zeigen.

mehr Infos

Quellennachweis:
Verband Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin

Positives Sozialverhalten durch zarte Berührungen

Positives Sozialverhalten durch zarte Berührungen

Neue Erkenntnisse darüber, wie das Neuropeptid Oxytocin das Sozialverhalten koordiniert liefert eine nun erschienene Fachpublikation. Die Ergebnisse können die Basis für Therapieansätze bilden.

Von der sanftesten Liebkosung bis zum härtesten Schlag steht die Berührung im Mittelpunkt unserer sensorischen Erfahrung der Welt. Sie prägt die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, insbesondere bei engen Beziehungen mit anderen Menschen. Der Tastsinn ist eine der zentralen Formen der Wahrnehmungserfahrung, obwohl er in der Philosophie, der wissenschaftlichen Forschung und der Psychologie oft der visuellen Wahrnehmung untergeordnet wird. Während der Evolution entwickelten Wirbeltiere eine Vielzahl komplexer sensorischer Systeme, die einen klaren evolutionären Vorteil darstellten und dazu führten, dass höhere Säugetiere in der Lage waren, zwischen Schmerzen, moderaten und sanften Berührungsformen zu unterscheiden. 

mehr Infos

Quellennachweis:
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen