Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen

Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen

Anstatt sich auszuklinken, werden andere Aktivitäten innerhalb eines sozialen Netzwerks zur Ablenkung genutzt.

Soziale Medien wie Facebook und Instagram können sogenannten Technostress auslösen. Anstatt jedoch die Plattform weniger oder gar nicht mehr zu nutzen, wechseln manche Menschen lediglich von einer Funktion zu einer anderen. Sie entziehen sich also den Ursachen des Stresses, ohne das Medium zu verlassen, auf dem er entstanden ist. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Lancaster University, der Universität Bamberg sowie der FAU herausgefunden und im Information Systems Journal veröffentlicht.

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Quellennachweis:
Friedrich-Alexander-Universität

Neue Studie: Ein Fünftel aller Arbeitnehmer digital gestresst

Neue Studie: Ein Fünftel aller Arbeitnehmer digital gestresst

Jeder fünfte Arbeitnehmer empfindet starken digitalen Stress durch seinen Beruf.

Die Folgen: Digital Gestresste denken öfter daran, die Arbeitsstelle oder den Beruf zu wechseln, zeigen eine schlechtere Leistung und sind unzufriedener mit ihrer Arbeitsstelle. Das geht aus einer Studie hervor, die unter Beteiligung Bayreuther Wissenschaftler entstanden ist. 5000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben die Forscher der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittelständischen Wirtschaft (BF/M-Bayreuth) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für die Studie „Gesund digital arbeiten?!“ befragt.

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Quellennachweis
Universität Bayreuth

Burnout-Prophylaxe

Burnout-Prophylaxe

Selbstmanagement und mentale Stärke im Arbeitsleben

Depression und andere psychische Leiden entwickeln sich zur Volkskrankheit. In den vergangenen zehn Jahren hat sich laut AOK-Fehlzeitenreport 2018 die Zahl der Fehltage wegen der Psyche mit 117 Tagen je 1.000 Versicherte verdreifacht. Hochgerechnet auf die mehr als 36 Millionen gesetzlich krankenversicherten Beschäftigen heißt das: Es wurden im Berichtsjahr 2017 166.000 Menschen in Deutschland mit insgesamt 3,7 Millionen Fehltagen wegen eines Burnouts krankgeschrieben. Die Widerstandskraft gegen Stress im Beruf lässt sich aber erfolgreich trainieren. Wie Betriebe und jeder Einzelne das tun können, zeigt der Landauer Wirtschaftspsychologe Ottmar L. Braun in seinem neuen Buch „Selbstmanagement und Mentale Stärke im Arbeitsleben“.

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Quellennachweis
Universität Koblenz · Landau

So ungesund ist langes Sitzen

So ungesund ist langes Sitzen

Viel Sitzen und keine körperliche Aktivität verdoppeln das Risiko, einen kardiovaskulären Tod zu sterben.

Das haben Forscher aus Australien herausgefunden. Doch schon kurze Sporteinheiten können das Leben von Büroangestellten verlängern. Was haben ein Taxifahrer und ein Büroangestellter gemein? Sie sitzen mindestens acht Stunden am Tag. Dass das nicht gerade gesund ist, hat sich herumgesprochen. Sitzen wird darum oft als “das neue Rauchen” bezeichnet. Allerdings lässt sich das lange Sitzen in ganz vielen Berufen nicht vermeiden. Was also tun? Wissenschaftler der University of Sydney (Australien) haben ein einfaches Rezept gefunden: 20 bis 40 Minuten Bewegung am Tag reichen aus, um die Risiken des Sitzens auszugleichen, wie das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund mitteilt.

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Quellennachweis
Gesundheitsstadt Berlin

Von Vorgesetzten zu guten Führungskräften

Von Vorgesetzten zu guten Führungskräften

Wer ist – über die formale Funktion hinaus – Führungskraft? Und wer ist eine gute? Das bestimmen letztendlich ihre Mitarbeitenden, so Prof. Jürgen Weibler von der FernUniversität.

Was macht eine Führungskraft zu einer Guten? Was überhaupt ist Führung? „Andere werden durch eigenes, sozial akzeptiertes Verhalten so beeinflusst, dass dies bei ihnen mittelbar oder unmittelbar ein gewünschtes Verhalten bewirkt“, definiert Prof. Dr. Jürgen Weibler, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Personalführung und Organisation an der FernUniversität in Hagen.

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Quellennachweis
FernUniversität in Hagen

Eine Art selektive Wahrnehmung

Eine Art selektive Wahrnehmung

Wie kommen von der Retina aufgenommene Bilder ins Gehirn?

Münchner und Tübinger Neurobiologen zeigen, dass bereits in der ersten Schaltstation auf dem Weg zum Großhirn visuelle Reize verrechnet werden – aber nicht alle erfahren die gleiche Gewichtung.

Der Sehsinn ist für bis zu 80 Prozent der Informationen zuständig, die der Mensch über seine Umgebung erhält. Dafür speisen in der Retina rund 130 Millionen lichtempfindliche Zellen ihre Signale in ein komplexes Netzwerk von Nervenzellen ein. Wie das Gehirn es schafft, diese optischen Signale in sinnvolle Informationen zu übersetzen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Ein besseres Verständnis der neuronalen Verarbeitung aber ist beispielsweise für die Entwicklung von besseren visuellen Prothesen wichtig. Ein Team um die LMU-Neurobiologin Laura Busse hat in Kooperation mit Thomas Euler und Philipp Berens (beide Universität Tübingen) eine bisher kontrovers diskutierte Frage untersucht und konnte zeigen, dass schon in der ersten neuronalen Schaltstation zwischen Retina und Großhirn eine Verarbeitung und Gewichtung der Signale stattfindet. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Neuron.

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Quellennachweis
Ludwig-Maximilians-Universität München

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