Begrenzter Speicherplatz bei Menschen und Vögeln

Begrenzter Speicherplatz bei Menschen und Vögeln

Vögel und Menschen besitzen in ihren Gehirnen sehr unterschiedliche Netzwerke von Neuronen. Trotzdem wird ihr Arbeitsgedächtnis durch ähnliche Mechanismen eingeschränkt.

Das Arbeitsgedächtnis ist die Fähigkeit des Gehirns, Informationen für kurze Zeit in einem abrufbaren Zustand zu halten und zu verarbeiten. Es ist unerlässlich für die Ausführung komplexer kognitiver Aufgaben, zum Beispiel Denken, Planen, Befolgen von Anweisungen oder Lösen von Problemen. Einem Forschungsteam der RUB ist es gelungen, diesen speziellen Bereich des Gedächtnisses bei Vögeln näher zu erforschen und Vergleiche zur Datenspeicherung im Säugetierhirn anzustellen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden heraus, dass Vögel und Affen – trotz ihrer unterschiedlichen Gehirnarchitektur – die gleichen zentralen Mechanismen und Grenzen des Arbeitsgedächtnisses aufweisen.

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Quellennachweis: Ruhr-Universität Bochum

Wie Matrix-Recycling das Gehirn flexibel hält

Wie Matrix-Recycling das Gehirn flexibel hält

Wissenschaftler*innen des Exzellenzclusters Multiscale Bioimaging beschreiben neuen Mechanismus, der zum Erhalt der synaptischen Plastizität im erwachsenen Gehirn beiträgt. Veröffentlicht in Nature Communications.

(mbexc/umg) Die extrazelluläre Matrix (EZM) gibt Zellverbänden ihre Struktur und spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation und Steuerung von Zellen. Im erwachsenen Gehirn bildet sie ein Gitter, das die Nervenzellen und die Synapsen umhüllt. Die häufigen strukturellen Veränderungen an Synapsen erfordern fortlaufend Umbauprozesse dieser Gitterstruktur. Forschende am Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging: Von Molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen“ (MBExC) beschreiben nun erstmals einen Umbau-Mechanismus, der auf Recycling einzelner Bestandteile der EZM basiert und eng mit der synaptischen Aktivität verbunden ist. Diese Erkenntnis ist auch bedeutsam für die klinische Forschung, da eine Vielzahl von Gehirnerkrankungen mit Veränderungen der EZM einhergehen. 

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Quellennachweis: Universitätsmedizin Göttingen

Warum Menschen sich selbst täuschen

Warum Menschen sich selbst täuschen

Sich selbst etwas vorzumachen ist normal und kann kurzfristig sinnvoll sein. Langfristig allerdings nicht.

Welche Rolle Selbsttäuschung im Alltag spielt und welche Strategien Menschen nutzen, um sich selbst etwas vorzumachen, hat ein Philosophie-Team der RUB und der Universität Antwerpen analysiert. In der Zeitschrift Philosophical Psychology beschreiben Dr. Francesco Marchi und Prof. Dr. Albert Newen vier Strategien, die dazu dienen, das positive Selbstbild zu stabilisieren und abzuschirmen. Laut ihrer Theorie hilft Selbsttäuschung Menschen, in schwierigen Lagen die Motivation aufrechtzuerhalten. Der Artikel ist am 6. Januar 2022 veröffentlicht worden.

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Quellennachweis: Ruhr-Universität Bochum

BRING KLARHEIT IN DEIN LEBEN!

BRING KLARHEIT IN DEIN LEBEN!

Antoine de Saint-Exupéry sagte: „Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“

Immer wieder hört und liest man von „simplify your Life“ – vereinfache Dein Leben.

Sicher ist es gut, zu entrümpeln und Dinge, die schon lange nicht mehr gebraucht werden, zu entsorgen.
Doch wie sieht es mit Ballast in Deinem Kopf aus?

In meiner Reihe „Bring Klarheit in Dein Leben“ möchte ich Dir ein paar Tipps und Kniffe aufzeigen, die Dir helfen können, die Blickrichtung zu ändern und einen klaren Blick für das Wesentlich zu bekommen.

Hier mein Tipp, der Dir helfen kann, das Durcheinander im Kopf zu sortieren und Klarheit zu finden:

Lass Dich nicht ablenken

Viele Gewohnheiten hast Du Dir im Laufe Deines Lebens angeeignet.
Sie verankern sich durch ständige Wiederholungen und werden zu Glaubenssätzen.
Sie wachsen wie Spinnennetze.
Sie vereinigen sich zu einem Seil, das uns fesseln oder stärken kann.

Sicherlich hast auch Du Ziele und bist motiviert.
Aber in unserem Alltag lauern viele Ablenkungen.
Ziele erreichen heißt: sich nicht ablenken lassen, sich nicht von seinem Ziel, von seinem Weg abbringen zu lassen.
Das schafft klare Linien für Dich und lässt Dich sicherer und fester werden zu lassen.

Auch Du kannst dieses Bewusstsein erlernen.

Freu Dich schon auf meinen nächsten Tipp und denk immer daran:

Dich zu ändern, in dem Du Deine Einstellungen überdenkst, ist keine Frage des Alters, sondern nur der Übung.

Übrigens: In meinem Blog unter https://gabrielevincke.com/blog/ findest Du alle vorherigen Beiträge zu dieser Reihe und viele weitere interessante Beiträge rund um die Themen Motivation, Gelassenheit, Entspannung, Stressabbau, Zufriedenheit.

Herzliche Grüße
Deine Gabriele Vincke

PS: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde allein die maskuline Form verwendet.
Selbstverständlich sind von den Formulierungen Menschen jederlei Geschlechts (m/w/d) mit umfasst.

Wie das Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Wie das Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Eine winzige Hirnstruktur, der Locus coeruleus, reguliert vermutlich die Sensitivität unseres Gehirns für relevante Informationen

Wie können wir von einem Zustand der Unachtsamkeit zu einem höchster Aufmerksamkeit wechseln? Der Locus coeruleus, der auch als blauer Kern bezeichnet wird, ist eine winzige Zellstruktur im Hirnstamm. Als Hauptquelle des Botenstoffes Noradrenalin hilft er dabei, unseren Aufmerksamkeitsfokus zu kontrollieren. Durch Zusammenführung von Ergebnissen früherer Studien argumentieren Wissenschaftler*innen am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der University of Southern California, dass der blaue Kern die Sensitivität unseres Gehirns in Situationen reguliert, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Ihre Annahmen stellen sie in einem Meinungsartikel vor, der in der Fachzeitschrift Trends in Cognitive Sciences veröffentlicht wurde.

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Quellennachweis: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Ein Avatar gegen Angst

Ein Avatar gegen Angst

Auch virtuelle Begleiter können Ängste dämpfen. Eine Gruppe von Frauen profitiert von dieser Unterstützung ganz besonders. Das zeigt eine neue Studie der Universität und des Uniklinikums Würzburg.

In einer furchteinflößenden Situation empfinden viele Menschen weniger Angst, wenn sie diese Situation nicht alleine durchstehen müssen. Was aber, wenn diese Menschen unter einer ausgeprägten sozialen Angst leiden – also Furcht davor haben, sich in der Öffentlichkeit zu blamieren? Dreht sich dann der beruhigende Einfluss eines Begleiters ins Gegenteil um? Könnte in solchen Fällen ein virtueller Begleiter die Lösung für das Problem sein? Und wie unterscheiden sich eigentlich Frauen und Männer in solchen Situationen?

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Quellennachweis: Universität Würzburg

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