Englische Studie zum Einschulungsalter

Englische Studie zum Einschulungsalter

Jungen aus sozial benachteiligten Elternhäusern profitieren am stärksten von frühem Schulstart

Mit welchem Alter sollen Kinder mit der Schule beginnen? Verschiedene Reformen haben auch dieses Thema in die Diskussion gerückt. Der Blick aufs Ausland scheint angesichts der spezifischen Systematik der vorschulischen Bildung in Deutschland wenig hilfreich. Die Autoren einer englischen Studie allerdings sehen Übertragungsmöglichkeiten.

In der Frage des bestmöglichen Einschulungsalters, scheint das Pendel derzeit wieder in Richtung eines späteren Beginns auszuschlagen, wie etwa das Berliner Beispiel lehrt, wo der Stichtag aufgrund von Elternprotesten wieder nach hinten rückt. Auch in Nordrhein-Westfalen hat jüngst eine Petition starken Zulauf gefunden, mit der Eltern für eine spätere Einschulung kämpfen.

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News4Teachers

“Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn”

“Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn”

Sport ist gesund, Alkohol und Rauchen sind es nicht.

Diese Erkenntnis hat sich inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung durchgesetzt. Jülicher Forscherinnen und Forscher zeigen in einer aktuellen Studie, wie stark sich eine gesunde beziehungsweise ungesunde Lebensführung auch im Gehirn widerspiegelt. Überraschend klar lässt sich in unserem Denkorgan zudem ablesen, wie stark ein Mensch in sein soziales Umfeld eingebunden ist. Die Ergebnisse der Studie wurden Anfang Februar in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Wie gesund sind Tablet, Smartphone und Co. im Kinderzimmer?

Wie gesund sind Tablet, Smartphone und Co. im Kinderzimmer?

2. Symposium zur Kindergesundheitsforschung fragt nach den Folgen der neuen Medien

Wie beeinflusst die Zeit, die unsere Kinder mit neuen Medien und vor diversen Bildschirmen verbringen, deren Gesundheit? Hat die Nutzung von Smartphone und Co. Einfluss auf deren Entwicklung, und wenn ja, welchen? Welche Auswirkungen hat der frühe Einzug elektronischer Medien in die Kinderzimmer auf Schlafverhalten, Stoffwechselvorgänge oder das Körpergewicht? Diesen und anderen Fragen rund um das hochaktuelle Thema “Neue Medien und Kindergesundheit” widmet sich das 2. Leipziger Symposium für pädiatrische Forschung am 2. März 2019.

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Nervenzellen als Teamplayer

Nervenzellen als Teamplayer

Göttinger Forscher erklären, wie das Auge Bewegungen erkennt

Wer ein scharfes Foto machen will, muss die Kamera stillhalten, sonst drohen verwackelte Bilder und verschwommene Konturen. Ähnlich geht es unserem Sehsystem. Damit wir unser Umfeld klar wahrnehmen, muss die Blickrichtung fixiert werden, auch wenn wir uns selbst in Bewegung befinden. Dafür überwacht das Gehirn ständig die Bewegung der Blickrichtung, um gegebenenfalls mit Bewegungen der Augen gegenzusteuern. Bei unterschiedlichen Krankheitsbildern ist dieses System gestört. Das führt zu unkontrollierten Augenbewegungen, häufig Nystagmus genannt. Eine Folge kann unter anderem Sehschwäche sein.

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Medizin Aspekte

Welche Gene unsere Intelligenz regeln

Welche Gene unsere Intelligenz regeln

Warum sind manche Menschen intelligenter als andere?

Der Grund dafür liegt auch in den Genen. NeurowissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck haben einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der molekularen Grundlagen von menschlicher Intelligenz geleistet. Galina Apostolova und ihre KollegInnen von der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften (Direktor: Georg Dechant) haben eine Gruppe von Genen identifiziert, welche die kognitiven Fähigkeiten regeln.

Die Gehirnleistung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein Grund für die individuellen Unterschiede liegt in den Genen. Bisher ist allerdings nur wenig über die genetischen Grundlagen der Intelligenz bekannt. „Wir wissen, dass es nicht ein sogenanntes Intelligenzgen gibt, sondern dass viele Gene jeweils kleine Beiträge leisten“ erklärt Georg Dechant, Direktor der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften, an der die aktuelle Grundlagenarbeit entstanden ist.

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Quellennachweis Medizinische Universität Innsbruck

Besser leben mit erreichbaren Zielen

Besser leben mit erreichbaren Zielen

Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit hoffen.

Wichtig ist dabei, ob die eigenen Lebensziele als erreichbar wahrgenommen werden und was sie einem bedeuten, wie Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer Studie mit über 970 Befragten berichten.

Wohlstand, Gemeinschaft, Gesundheit, sinnvolle Arbeit: Lebensziele gehören zum Ausdruck einer Persönlichkeit, denn sie bestimmen das Verhalten und den Kompass, von dem sich ein Mensch leiten lässt. Erreichte Ziele, so nimmt man ebenso an, können massgeblich dazu beitragen, wie zufrieden man im Leben ist – oder wie unzufrieden, wenn wichtige Ziele nicht erreicht werden konnten.

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Universität Basel

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