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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 16.09.2022

Studie: Temperatur des Gehirns höher als bislang angenommen

Unser Gehirn hat quasi Dauerfieber. Und die Temperatur schwankt im Laufe des Tages auch noch. Beides ist völlig normal, sagen Forscher. Problematisch könne
es aber werden, wenn die üblichen Schwankungen ausbleiben.

Die normale menschliche Hirntemperatur ist nicht nur viel höher als die Körpertemperatur. Sie schwankt auch im Laufe des Tages und das abhängig von der Hirnregion, vom Geschlecht und vom Alter. Das berichten britische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Fachblatt “Brain”. Ihre Ergebnisse könnten auch Hinweise auf die Überlebenschancen von Patienten geben, die ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben.

Für die Untersuchung wurden 40 Freiwillige im Alter zwischen 20 und 40 Jahren rekrutiert. Das Team um Studienleiterin Nina Rzechorzek vom MRC Laboratory of Molecular Biology (Cambridge/Großbritannien) nutzte ein Verfahren namens Magnetresonanzspektroskopie (MRS), um die Temperatur verschiedener Hirnregionen der Probanden an mehreren Zeitpunkten im Laufe eines Tages zu erfassen. Gleichzeitig wurde ihre Körpertemperatur unter der Zunge gemessen.

Quelle: GEOplus MAGAZINE

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 14.09.2022

Ähnlichkeit zwischen Schizophrenie und Demenz

Bei frontotemporaler Demenz können dieselben Netzwerke
im Gehirn betroffen sein wie bei Schizophrenie

Forscher verglichen erstmals Schizophrenie und frontotemporale Demenz, Erkrankungen, die beide in den frontalen und Schläfenlappen-Regionen des Gehirns verortet werden. Diese Idee geht auf Emil Kraepelin zurück, der 1899 den Begriff der „Dementia praecox“ prägte, um den fortschreitenden geistigen und emotionalen Verfall junger Patienten zu beschreiben. Schnell wurde sein Ansatz angezweifelt, da nur circa 25 Prozent der Betroffenen diese schlechte Verlaufsform zeigten. Doch jetzt fanden die Wissenschaftler mithilfe von Bildgebung und maschinellem Lernen bei diesem Teil der Erkrankten tatsächlich erste stichhaltige Hinweise für neuroanatomische Muster im Gehirn, die der Signatur von Patienten mit frontotemporaler Demenz ähneln. Kraepelin hatte in Teilen wohl doch Recht.

Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom12.09.2022

Feingeist mit Köpfchen

Gerhard Roth ist ein Hirnforscher, der schwerwiegende inhaltliche Lücken seiner Disziplin nicht verschweigt. Heute feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.

Was agiles Arbeiten im achten Lebensjahrzehnt für Gerhard Roth bedeutet, hat er zuletzt mit Gründung des Roth-Instituts gezeigt. „Unter Leitung des renommierten Hirnforschers Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth bieten wir wirkungsvolle Lösungen rund um die Themen Führung, Agiles Arbeiten, Persönlichkeitsdiagnostik und Chance Management durch Beratung, Vorträge und Seminare“, heißt es in der Selbstdarstellung des in Bremen und im schweizerischen Murten beheimateten Instituts. Ein Kurs über „Integratives Neuro-Coaching“ beispielsweise richtet sich „an Personen, die bereits eine Coaching-Ausbildung absolviert haben und ihre Praxis auf eine neurowissenschaftliche Grundlage stellen sowie ihren Toolkoffer um nachweislich effektive Methoden erweitern möchten.“

Quelle: Frankfurter Allgemeine

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 09.09.2022

Eine einfache Synthese des starken Neurotoxins Tetrodotoxin

Forscher haben einen einfachen Weg gefunden, ein „biosynthetisches
und ökologisches Rätsel“ zu synthetisieren, das Chemiker und Biologen seit mehr als einem Jahrhundert fasziniert. 

Tetrodotoxin (TTX), ein starkes natürliches Neurotoxin, das häufig mit Kugelfischen assoziiert wird und auch als wichtige Sonde in der neurowissenschaftlichen Forschung verwendet wird.

Das neuartige 22-stufige Verfahren, das sie beschreiben, bietet einen skalierbaren Ansatz zur Herstellung von biologisch aktivem TTX und TTX-Derivaten aus handelsüblichen Ausgangsstoffen. Die Aufklärung dieses Syntheseprozesses wird den Wissenschaftlern auch helfen, die Biosynthese und die chemische Ökologie von TTX besser zu verstehen, und kann zur Entwicklung von klinischen Schmerzmitteln der nächsten Generation beitragen

Quelle: chemie.de

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 07.09.2022

Schlafstörungen und Demenz

Gehirnwäsche im Schlaf – wie sich das Gehirn selbst reinigt,
um sich vor Erkrankung zu schützen

Ein vor kurzem entdecktes Entsorgungssystem, das sogenannte glymphatische* System, spült schädliche Abfallstoffe aus unserem Denkorgan – und zwar vor allem dann, wenn wir schlafen. Diese hirneigene Müllabfuhr pumpt, angetrieben vom Pulsschlag, Flüssigkeit durch unser zentrales Nervensystem und spielt eine wichtige Rolle für dessen Gesunderhaltung: Forschungsergebnisse zeigen, dass die Reinigung des Gehirns im Schlaf am effektivsten ist und eine Störung, z. B. durch längerfristigen Schlafmangel, neurologische Erkrankungen wie beispielsweise die Alzheimer-Erkrankung begünstigen könnte [1-5]. Schlafstörungen sollten auch deshalb frühzeitig ärztlich abgeklärt und behandelt werden.

Quelle: Presseportal

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 05.09.2022

Schüler erholen sich von der Pandemie

Nach zwei Jahren Ausnahmezustand bessert sich die psychische Gesundheit von Jugendlichen wieder. Trotzdem: Je älter die Schüler werden, desto belasteter
sind sie. Ein Grund zur Sorge ist das aber nicht unbedingt.

Die mentale Gesundheit von Schülern hat sich in den vergangenen Monaten verbessert. Das zeigt eine Studie des Forschungszentrums Demographischer Wandel der Frankfurt University of Applied Sciences. Gaben Ende 2021 noch 61 Prozent der befragten Schüler an, an mindestens zwei Tagen in der Woche gereizt oder schlecht gelaunt gewesen zu sein, war es im August 2022 nur noch etwa jeder zweite. Zudem hätten sich 39 Prozent Ende 2021 unglücklich und deprimiert gefühlt – dieser Anteil sank um neun Prozentpunkte.

Den Jugendlichen geht es also besser. Aber: „Die Belastungswerte liegen noch allesamt über dem Niveau vor der Pandemie, wir müssen also wachsam sein“, sagt Studienleiter Andreas Klocke, der die Professur für Soziale Arbeit und Gesundheit an der Frankfurter Fachhochschule innehat.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

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