NeuroNews

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 16.09.2022

Studie: Temperatur des Gehirns höher als bislang angenommen

Unser Gehirn hat quasi Dauerfieber. Und die Temperatur schwankt im Laufe des Tages auch noch. Beides ist völlig normal, sagen Forscher. Problematisch könne
es aber werden, wenn die üblichen Schwankungen ausbleiben.

Die normale menschliche Hirntemperatur ist nicht nur viel höher als die Körpertemperatur. Sie schwankt auch im Laufe des Tages und das abhängig von der Hirnregion, vom Geschlecht und vom Alter. Das berichten britische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Fachblatt “Brain”. Ihre Ergebnisse könnten auch Hinweise auf die Überlebenschancen von Patienten geben, die ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben.

Für die Untersuchung wurden 40 Freiwillige im Alter zwischen 20 und 40 Jahren rekrutiert. Das Team um Studienleiterin Nina Rzechorzek vom MRC Laboratory of Molecular Biology (Cambridge/Großbritannien) nutzte ein Verfahren namens Magnetresonanzspektroskopie (MRS), um die Temperatur verschiedener Hirnregionen der Probanden an mehreren Zeitpunkten im Laufe eines Tages zu erfassen. Gleichzeitig wurde ihre Körpertemperatur unter der Zunge gemessen.

Quelle: GEOplus MAGAZINE

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Gedanken zum 1. Advent

Gedanken zum 1. Advent

Es gibt unterschiedliche Gedanken zum Thema Advent – dies sind meine:

A – Akzeptiere und liebe zuallererst einmal Dich – dann kannst Du Liebe schenken und andere ebenso akzeptieren, wie sie sind

D – Dankbarkeit ist eines der wichtigsten Gefühle – bist Du dankbar, erfährst Du wahre Liebe und Glücklichsein

V – Vertraue in Dich und Deine Fähigkeiten – so wirst Du erleben, dass Du wertvoll bist und Vertrauen schenken kannst

E – Ehrlichkeit Dir und anderen gegenüber ist manchmal schwer, wird Dir jedoch helfen, klarer zu sehen, was Du wirklich willst.

N – Niemals aufgeben, auch wenn die Hürden manchmal zu hoch erscheinen – nur so wirst Du Deine Ziele erreichen

T – Tun sind die drei Buchstaben, die Dir sagen, dass alles, was Du willst, nur dann gelingt, wenn Du es auch anpackst

(Gabriele Vincke)

Was fühlst du, wenn Du das liest, was bedeutet das für Dich?

Akzeptierst Du Dich, so wie Du bist und andere, so wie sie sind?
Verbringst Du Zeit mit Deinen Lieben?
Hast Du eine positive Grundeinstellung?
Wo sind Deine Prioritäten?
Nimmst Du neue Herausforderungen an und siehst sie als Chance?
Gibst Du erst, bevor Du nimmst und hilfst anderen?

Denk einmal darüber nach, vielleicht bei einer gemütlichen Tasse Tee.

Wir wünschen Euch einen schönen 1. Advent.

Eure Gaby Vincke und Team

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 14.09.2022

Ähnlichkeit zwischen Schizophrenie und Demenz

Bei frontotemporaler Demenz können dieselben Netzwerke
im Gehirn betroffen sein wie bei Schizophrenie

Forscher verglichen erstmals Schizophrenie und frontotemporale Demenz, Erkrankungen, die beide in den frontalen und Schläfenlappen-Regionen des Gehirns verortet werden. Diese Idee geht auf Emil Kraepelin zurück, der 1899 den Begriff der „Dementia praecox“ prägte, um den fortschreitenden geistigen und emotionalen Verfall junger Patienten zu beschreiben. Schnell wurde sein Ansatz angezweifelt, da nur circa 25 Prozent der Betroffenen diese schlechte Verlaufsform zeigten. Doch jetzt fanden die Wissenschaftler mithilfe von Bildgebung und maschinellem Lernen bei diesem Teil der Erkrankten tatsächlich erste stichhaltige Hinweise für neuroanatomische Muster im Gehirn, die der Signatur von Patienten mit frontotemporaler Demenz ähneln. Kraepelin hatte in Teilen wohl doch Recht.

Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom12.09.2022

Feingeist mit Köpfchen

Gerhard Roth ist ein Hirnforscher, der schwerwiegende inhaltliche Lücken seiner Disziplin nicht verschweigt. Heute feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.

Was agiles Arbeiten im achten Lebensjahrzehnt für Gerhard Roth bedeutet, hat er zuletzt mit Gründung des Roth-Instituts gezeigt. „Unter Leitung des renommierten Hirnforschers Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth bieten wir wirkungsvolle Lösungen rund um die Themen Führung, Agiles Arbeiten, Persönlichkeitsdiagnostik und Chance Management durch Beratung, Vorträge und Seminare“, heißt es in der Selbstdarstellung des in Bremen und im schweizerischen Murten beheimateten Instituts. Ein Kurs über „Integratives Neuro-Coaching“ beispielsweise richtet sich „an Personen, die bereits eine Coaching-Ausbildung absolviert haben und ihre Praxis auf eine neurowissenschaftliche Grundlage stellen sowie ihren Toolkoffer um nachweislich effektive Methoden erweitern möchten.“

Quelle: Frankfurter Allgemeine

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Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement – AFNB 
Quellnachweis: AFNB NeuroNews vom 09.09.2022

Eine einfache Synthese des starken Neurotoxins Tetrodotoxin

Forscher haben einen einfachen Weg gefunden, ein „biosynthetisches
und ökologisches Rätsel“ zu synthetisieren, das Chemiker und Biologen seit mehr als einem Jahrhundert fasziniert. 

Tetrodotoxin (TTX), ein starkes natürliches Neurotoxin, das häufig mit Kugelfischen assoziiert wird und auch als wichtige Sonde in der neurowissenschaftlichen Forschung verwendet wird.

Das neuartige 22-stufige Verfahren, das sie beschreiben, bietet einen skalierbaren Ansatz zur Herstellung von biologisch aktivem TTX und TTX-Derivaten aus handelsüblichen Ausgangsstoffen. Die Aufklärung dieses Syntheseprozesses wird den Wissenschaftlern auch helfen, die Biosynthese und die chemische Ökologie von TTX besser zu verstehen, und kann zur Entwicklung von klinischen Schmerzmitteln der nächsten Generation beitragen

Quelle: chemie.de

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