Gutes Neues – Gedanken zum Jahresende und Jahresanfang

Gutes Neues – Gedanken zum Jahresende und Jahresanfang

Jahr für Jahr nehmen viele von uns regelmäßig „gute Vorsätze“ in Angriff.

Gehörst auch Du dazu?

Zum Jahreswechsel starten wir dann voll Begeisterung mit all unseren guten Vorsätzen in das neue Jahr:

  • mehr Zeit für sich selbst einplanen
  • öfter nein sagen
  • gesünder essen
  • mehr Sport treiben
  • abnehmen
  • sparsamer sein
  • nicht mehr rauchen
  • sich mehr um Freunde und Familie kümmern
  • mehr Geld verdienen
  • und, und , und…

Doch leider sind bei den meisten Menschen diese Vorsätze bereits im Januar schon wieder Geschichte.

Warum? Warum schaffen es einige anscheinend sehr leicht, ihre Ziele zu erreichen und andere scheitern immer wieder?

Erfahre in unserem Blog 10 Tipps, wie Du Deine Ziele, Deine Vorhaben und guten Vorsätze auch wirklich erfolgreich umsetzen kannst – und das nicht nur zum Jahreswechsel.

Mein 1. Tipp:

Ziele müssen sinnvoll, erstrebenswert und erreichbar sein

Um Dein Ziel motiviert zu verfolgen, muss dieses 3 Komponenten erfüllen.
Es muss sinnvoll erstrebenswert und erreichbar sein.
Gibt es auch nur bei einer der Komponenten Bedenken, geht die Motivation, das Ziel zu erreichen, verloren.
Durch die Anerkennung bekommst Du einen Motivationsschub.

Mein 2. Tipp:

Ziele schriftlich festhalten

Deine Ziele sollten genau umrissen sein: Sie haben einen Beginn und ein Ende, sowie eine messbare Größe.
„Ich werde abnehmen“ oder „ich werde mehr Sport treiben“ sind keine Ziele.
Jedoch „Ich werde bis zum 30.04. 5 kg abnehmen und dann 75 kg wiegen“ oder „ab dem 15. Januar werde ich montags und donnerstags jeweils 1 Stunde Sport treiben“ sind Ziele.

Sie sind messbar und halten Dich aktiv. Sie geben Dir eine positive Spannung.

Schreib Dir Deine Ziele auf und bringe sie für Dich gut sichtbar z. B. an der Schrankinnenseite Deines Küchenschrankes an.
So wirst Du immer erinnert und kannst Deine Erfolge ebenfalls dokumentieren.

Verinnerliche Dir Deine Vorsätze – am besten durch Autosuggestion.
Das stärkt Deinen Selbstglauben.

Mein 3. Tipp:

Bereits zum Start deutlich machen, welche positiven Auswirkungen
die Umstellung am Ende bewirkt

Du hast nun Dein Ziel genau formuliert und kennst den Anfang und das Ende.
Überlege Dir, welche positive Auswirkung die Erreichung Deines Zieles für Dich hat. Was wird sich für Dich verändern?
Wenn Du z. B. nicht mehr rauchst, kannst Du das Geld, das für Zigaretten ausgegeben hättest, in ein Sparschwein geben.
Mit diesem Geld erfüllst Du Dir dann kleinere oder auch größere Wünsche.

Schreibe Dir auch auf, was Du Dir damit erfüllen möchtest, das kann für die nötige Motivation sorgen.
Je klarer Deine Vision, desto mehr Energie kannst Du daraus schöpfen.

Mein 4. Tipp:

Den Weg zum Ziel in kleine Etappen unterteilen

Viele Menschen erkennen nicht, was sie erreichen können, wenn sie sich auch die richtige Zeit für ein gewähltes Ziel setzen.

Große Ziele erscheinen oft nur schwer oder gar unerreichbar.
Daher setze Dir zwar ein großes Ziel, unterteile dies aber in kleine Schritte und setze Dir Etappen bzw. Meilensteine.
Die Erreichung einer Etappe sollten nicht zu weit entfernt sein.
Willst Du 5 kg abnehmen, dann setzte Dir z. B. jeden Monat ein erreichbares Etappenziel – geh dann auch nicht laufend auf die Waage, sondern am Monatsende und hast Du Dein Ziel erreicht:

Die Belohnung dafür nicht vergessen!
Das Erreichen jeder kleinen Etappe schafft Erfolgserlebnisse, die zusätzlich belohnt werden sollten.
Durch die Anerkennung bekommst Du einen Motivationsschub.

Mein 5. Tipp:

Auch die Visualisierung kann das Vorhaben stärken

Erstelle Dir ein „Wunschbrett“. 

Mach Dir aus Bildern und Fotos von Deinem Ziel /Deinen Zielen eine Collage
und hänge sie an einen beliebten Ort in der Wohnung auf, z.B. an der Tür Deines Kühlschranks.

Sieh Dir Dein persönliches Wunschbrett mit Deinen Zielen immer wieder an. Verankere so Deine Ziele in Deinem Unterbewusstsein.

Mein 6. Tipp:

Morgenrituale lohnen sich

Schon vor oder aber gleich nach dem Aufstehen sollte Zeit zur Verfügung stehen,
damit Du Dich in Deinem Vorhaben bestärken kannst.

Bevor Du das Bett verlässt oder den Wecker das fünfte Mal auf Schlummern stellst,
solltest Du Dir die Zeit geben, Dein Ziel und die nächste Etappe vor Deinem inneren Auge zu visualisieren.
Das wird Dich in Deinem Vorhaben bestärken.
Vielversprechend ist es auch, Deine Vorhaben Deinem Spiegelbild zu sagen
und Dir Dein Ziel unmittelbar vor Augen zu führen.

Dein Unterbewusstsein nimmt diese positiven Sätze auf und bestärkt Dich in Deinem Vorhaben.

Mein 7. Tipp:

Das Erstellen einer Aufgabenliste ist hilfreich

Um jeden Morgen motiviert in den Tag zu starten, ist das Erstellen einer Aufgabenliste sehr hilfreich.
Halte fest, was gemacht werden soll und wieviel Zeit Du dafür benötigst.

Unangenehme Aufgaben sollten am Anfang des Tages gelegt sein, damit sie schnell erledigt sind.
Schreibe auf jeden Fall auch Dinge auf, die Du auf jeden Fall schaffen wirst. Hake diese ab und lass sich Dein Unterbewusstsein darüber freuen, dass Du es geschafft hast.

Denn dann werden Glückshormone ausgeschüttet und das bringt Dir ein gutes Gefühl.

Mein 8. Tipp:

Trage alle Erfolge in ein extra Glückstagebuch ein

Viele von uns wissen abends zwar, was nicht so gut gelungen ist, an die erfolgreichen oder
schönen Dinge denken wir aber nicht.

Das bedeutet, wenn wir unseren Tag Revue passieren lassen, erleben wir nicht so Gutes noch einmal.
Um glücklicher sein zu können, ist es daher wichtig, uns auch an die guten Dinge des Tages zu erinnern.

Daher: Immer wenn Dir etwas gut gelingt, wenn Du etwas Schönes erlebt hast oder es Dir aus einem Grund besonders gut geht, Du vielleicht ein Etappenziel erreicht hast, schreibst Du es in Dein Glückstagebuch.
Oder Du schreibst diese Erlebnisse einfach auf Zettel, die Du z. B in einem Glas sammelst.

Abends, am Wochenende oder wenn es Dir mal nicht so gut geht, schaust Du in Dein Glückstagebuch oder
ziehst einen Zettel aus Deinem Glas und hältst Dir diese Dir gelungenen, schönen Dinge, die Du erlebt oder erreicht hast, nochmals vor Augen.

Mein 9. Tipp:

Weihe Freunde ein

Um Deine Motivation zu stärken, ist es manchmal hilfreich, die Familie oder Freunde einzuweihen.
Überlege Dir, ob es für Dich auch hilfreich sein könnte, jemanden einzuweihen.

Wer anderen von seinen guten Vorsätzen erzählt, erhöht den eigenen Druck und die Motivation, den Worten auch Taten folgen zu lassen.

Mein 10. Tipp:

Es ist wichtig, Auszeiten zu nehmen

Neben den festen Regeln und Zeitplänen ist es genauso wichtig, sich Auszeiten zu nehmen, sich zu erholen.

Kleine Pausen wirken oft Wunder und weitere Aufgaben können dann erholt und motiviert erledigt werden.
Am besten sind Auszeiten von mindestens 30 Minuten, die mit einem Spaziergang – möglichst im Wald –
und einem kleinen, leichten Imbiss einhergehen sollten.


Haben Dir unsere Tipp weitergeholfen? Wir freuen uns, wenn Du uns Deine Erfahrungen und Anregungen in den Kommentar schreibst.

Herzliche Grüße
Gabriele Vincke

PS: Du suchst noch ein wunderbares Geschenk für einen Menschen, der Dir am Herzen liegt? Kennst Du schon mein Buch „Motivation für Dich“? Es ist im Buchhandel erhältlich.

Unter https://gabrielevincke.com/das-buch/ gibt es weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit.

Wie entsteht Sprache?

Wie entsteht Sprache?

Neue Studie aus Leipzig gewährt Einblicke in die ersten Schritte

Wie haben sich die knapp 6000 Sprachen der Welt entwickelt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben Forscher des Leipziger Forschungszentrums für Frühkindliche Entwicklung der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie versucht, den Prozess der Entwicklung eines neuen Kommunikationssystems in einem Experiment nachzustellen – mit überraschenden Ergebnissen: Manuel Bohn, Gregor Kachel und Michael Tomasello konnten nachweisen, dass schon Vorschulkinder spontan Kommunikationssysteme entwickeln können, die Kerneigenschaften von natürlichen Sprache aufweisen.

mehr Infos

Quellennachweis:
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Mehr als nur ein Bauchgefühl – Gehen Depressionen durch den Magen?

Mehr als nur ein Bauchgefühl – Gehen Depressionen durch den Magen?

Regensburger Forscher finden heraus: Antibiotikum vermindert Depressions-Verhalten über Veränderungen der Zusammensetzung der Darmflora und hemmt dadurch einen Entzündungsprozess im Gehirn.

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Fast jeder Fünfte wird einmal im Leben davon betroffen. Weltweit leiden mindestens 350 Millionen Menschen an Depressionen. Die Erkrankten schildern eine alarmierende Gemütslage gezeichnet von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Apathie, einem Gefühl innerer Leere und oft dem Verlust der Freude an den schönen Dingen des Lebens, genannt Anhedonie.

mehr Infos

Quellennachweis:
Biologie Seite

 

Hohe Intelligenz kann mangelndes Interesse nicht wettmachen

Hohe Intelligenz kann mangelndes Interesse nicht wettmachen

Welche Schüler erzielen die besten Lernerfolge: Diejenigen, die besonders intelligent sind, diejenigen, die besonders interessiert sind – oder diejenigen, die beides sind?

Forschende des GESIS – Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften sind dieser Frage nun auf den Grund gegangen. Dazu nutzen die Psychologen Daten aus einer groß angelegten Untersuchung an rund 4.500 Schülerinnen und Schülern in Deutschland. Diese nahmen in der 7. und 9. Klasse jeweils an einem umfassenden Test ihrer Lese- und ihrer mathematischen Kompetenz teil. Zuvor wurde ihre Intelligenz getestet und sie wurden zu ihrem Interesse an Lesen und Mathematik befragt.

mehr Infos

Quellennachweis:
Medizin Aspekte

Eine Insel für negative Gefühle

Eine Insel für negative Gefühle

Die Inselrinde des Gehirns verarbeitet negative Emotionen und Körperzustände

Inmitten der Großhirnrinde liegt die Inselrinde. Hier treffen akute Sinneseindrücke, körperliche Zustände, Gefühle und Emotionen zusammen. Wie die Inselrinde diese Informationen verarbeitet und welchen Einfluss sie auf das Verhalten hat, ist jedoch weitgehend unklar – Wissen, dass uns fehlt, um zum Beispiel die Vorgänge bei Depressionen, Angsterkrankungen und Essstörungen besser zu verstehen. Nadine Gogolla und ihr Team am Max-Planck-Institut für Neurobiologie konnten nun zeigen, wo die Inselrinde der Maus solch starke Gefühle wie Angst oder körperliches Unwohlsein verarbeitet und wie dies das Verhalten beeinflusst.

mehr Infos

Quellennachweis:
Max-Planck-Institut für Neurobiologie

Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen

Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen

Anstatt sich auszuklinken, werden andere Aktivitäten innerhalb eines sozialen Netzwerks zur Ablenkung genutzt.

Soziale Medien wie Facebook und Instagram können sogenannten Technostress auslösen. Anstatt jedoch die Plattform weniger oder gar nicht mehr zu nutzen, wechseln manche Menschen lediglich von einer Funktion zu einer anderen. Sie entziehen sich also den Ursachen des Stresses, ohne das Medium zu verlassen, auf dem er entstanden ist. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Lancaster University, der Universität Bamberg sowie der FAU herausgefunden und im Information Systems Journal veröffentlicht.

mehr Infos

Quellennachweis:
Friedrich-Alexander-Universität

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen