von Gabriele Vincke | 10. Juni 2020 | Gehirn, Lernen, Neuro News
Digitalisierung als Zukunftsweg für Inklusion in Schulen
Studie: Digitalisierung als
Zukunftsweg in die Inklusion Frank J. Müller ist Juniorprofessor für Inklusive
Pädagogik im Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften der Universität
Bremen. In einer aktuellen Studie hat er Open Educational Resources in Norwegen
untersucht. Aus keinem anderen Land der Welt liegen Erfahrungen mit staatlich
finanzierten, frei verfügbaren Bildungsmaterialien in dieser Größenordnung vor.
Könnte die Verbindung von Digitalisierung und Heterogenität auch ein Weg in die
Zukunft für deutsche Schulen werden?
Zwei Wochen lang ist der Bremer Bildungswissenschaftler
6295 Kilometer quer durch Norwegen gereist. Er hat 13 ausführliche Interviews
mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kooperationspartnern der Plattform, aber
auch mit Kritikern geführt. Diese kommen vor allem aus Schulbuchverlagen. Seit
dem Jahr 2006 sammelt Norwegen Erfahrungen mit der Nasjonal Digital
Læringsarena (NDLA), der staatlichen Plattform für freie Bildungsmaterialien.
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Quellennachweis
presseportal.de
von Gabriele Vincke | 03. Juni 2020 | Gehirn, Neuro News
Wie imaginierte Ereignisse unsere Einstellung verändern können
Welche Gefühle wir mit einem Ort
verknüpfen, wird nicht nur durch tatsächlich Erlebtes beeinflusst. Auch wenn
wir uns Ereignisse nur vorstellen, können sie eine ganz ähnliche Wirkung
entfalten. Das haben Roland Benoit und Philipp Paulus vom Max-Planck-Institut
für Kognitions- und Neurowissenschaften gemeinsam mit Daniel Schacter von der Harvard
University nun in einer Studie gezeigt. Dazu haben sie die beteiligte
Gehirnregion untersucht.
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Max-Planck-Gesellschaft
von Gabriele Vincke | 27. Mai 2020 | Gehirn, Glück, Lernen, Motivation, Neuro News, Selbstvertrauen
Was ist die bestmögliche Aufteilung zwischen kreativen und
Routineaufgaben?
Wie kann die Arbeitszeit von
Beschäftigten so organisiert werden, dass diese die höchstmögliche Leistung bei
kreativen und Routineaufgaben zeigen? Dieser Frage sind Prof. Dr. Alexander
Brem, Lehrstuhl für Technologiemanagement der FAU, und Prof. Dr. Verena Utikal,
Juniorprofessur für Verhaltensökonomik der FAU, experimentell nachgegangen –
und haben eine überraschende Entdeckung gemacht: Welches Arbeitsmodell am
besten funktioniert, hängt von der Impulsivität der Mitarbeiter ab.
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Friedrich-Alexander-Universität
von Gabriele Vincke | 19. Mai 2020 | Gehirn, Gesundheit, Glück, Neuro News
Fraunhofer IAO und BMAS analysieren vielversprechende Ansätze in
Deutschland
Das vom Bundeministerium für
Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Projekt »New Work« analysiert die
Erfolgsfaktoren für neue Formen der Arbeit und hat dafür in ganz Deutschland
interessante Beispiele beschrieben. Wie und über welche Maßnahmen Mitarbeitende
in die Managementprozesse einbezogen werden können, hat das Fraunhofer IAO in
einer begleitenden Studie untersucht.
Die attraktive und zukünftige
Gestaltung von Arbeit in deutschen Unternehmen wird in der Öffentlichkeit viel
diskutiert. Für Unternehmen ist es mit großem Aufwand verbunden, Fachkräften
für digitale Transformation einen attraktiven Arbeitsplatz anzubieten.
Zusätzlich wächst der Druck auf Unternehmen, schnell Innovationen zu entwickeln
und in unsicheren Märkten zu agieren. Auch dies erfordert neue Arbeitsformen,
die auf ein größeres Maß an Selbstorganisation, agile Teamkonzepte und neue
Führungskonzepte setzen. Diese Ansätze werden unter dem Oberbegriff »New Work«
zusammengefasst.
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Quellennachweis
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft
von Gabriele Vincke | 15. Mai 2020 | Gehirn, Glück, Lernen, Motivation, Neuro News, Stress
Selbstmanagement und mentale Stärke im Arbeitsleben
Depression und andere psychische
Leiden entwickeln sich zur Volkskrankheit. In den vergangenen zehn Jahren hat
sich laut AOK-Fehlzeitenreport 2018 die Zahl der Fehltage wegen der Psyche mit
117 Tagen je 1.000 Versicherte verdreifacht. Hochgerechnet auf die mehr als 36
Millionen gesetzlich krankenversicherten Beschäftigen heißt das: Es wurden im
Berichtsjahr 2017 166.000 Menschen in Deutschland mit insgesamt 3,7 Millionen
Fehltagen wegen eines Burnouts krankgeschrieben. Die Widerstandskraft gegen
Stress im Beruf lässt sich aber erfolgreich trainieren. Wie Betriebe und jeder
Einzelne das tun können, zeigt der Landauer Wirtschaftspsychologe Ottmar L.
Braun in seinem neuen Buch „Selbstmanagement und Mentale Stärke im
Arbeitsleben“.
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Quellennachweis
Universität Koblenz · Landau
von Gabriele Vincke | 08. Mai 2020 | Gehirn, Glück, Lernen, Neuro News, Selbstvertrauen
Neurowissenschaftler der TU Dresden entschlüsseln neuronale
Mechanismen der Lese-
Rechtschreibschwäche
Rund drei bis acht Prozent der
deutschen Bevölkerung leiden an einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Therapeutische
Maßnahmen und Lernstrategien sind mittlerweile weit verbreitet, aber Experten
sind sich über deren Wirksamkeit noch uneinig. Außerdem ist der Weg bis zur
Diagnose meist lang. Betroffene Kinder weisen von Anfang an erhebliche Probleme
im Schulunterricht auf, die emotionale, schulische und familiäre
Stresssituationen zur Folge haben. Erwachsene mit LRS schämen sich häufig für
ihre Defizite im beruflichen und sozialen Umfeld. Wie kommt es dazu, dass
manche ansonsten vollkommen normal entwickelten Kinder und Erwachsene nur sehr
schwer lesen oder/und schreiben können?
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Quellennachweis
Technische Universität Dresden
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