Schmerz: Wahrnehmung und Handlungsimpuls entstehen unabhängig voneinander im Gehirn

Schmerz: Wahrnehmung und Handlungsimpuls entstehen unabhängig voneinander im Gehirn

Unter der Leitung von Markus Ploner, Heisenberg-Professor für Human Pain Research, haben sich Forscherinnen und Forscher der Klinik für Neurologie des TUM-Universitätsklinikums rechts der Isar angesehen, wie genau im Gehirn ein schmerzhaftes Ereignis verarbeitet wird.

 Sie konnten erstmals zeigen, dass das Gehirn auf einen Schmerzreiz mit mindestens drei unterschiedlichen Antworten reagiert – und dass diese gleichzeitig und nicht abhängig voneinander ablaufen. Die Ergebnisse könnten grundlegende Auswirkungen auf das Verständnis und die Behandlung von Schmerzpatientinnen und -patienten haben.

Schmerz besteht aus mindestens drei Faktoren: der Wahrnehmung, der Handlung – zum Beispiel dem Zurückziehen der Hand von einer heißen Herdplatte – und der Reaktion des autonomen Nervensystems, das die notwendige Energie für das Handeln bereitstellt. Über das autonome Nervensystem werden die lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel gesteuert.

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20. Women’s Talk am 31. Oktober 2019

20. Women’s Talk am 31. Oktober 2019

Das NETZWERKEN steht bei uns im Vordergrund.

Jede Teilnehmerin hat die Gelegenheit, sich und ihr Wirken kurz (2 Min.) vorzustellen und zu vermitteln, was sie geben kann bzw. was sie ggf. sucht. 

Du möchtest etwas mehr erzählen? Wir können für Deine Präsentation 10 Minuten Zeit einplanen –  vorherige Absprache erforderlich.

Dazu gibt es einen spannenden Vortrag zum Thema „Ja zum Nein sagen“ und wirklich kulinarische Genüsse – zubereitet vom Sternekoch Franz L. Lauter

Melde Dich jetzt über XING, Facebook oder einfach und bequem mit unserem Anmeldeformular an und erlebe einen wunderbaren Abend.

Wir freuen uns auf Dich!

Deine ErfolgsMOTIVautorin
Gabriele Vincke und Team

„Vorsicht, das lief letztes Mal schief“

„Vorsicht, das lief letztes Mal schief“

Nervenzellen im Kleinhirn weisen vor einer Augenbewegung auf zuvor gemachte Fehler hin. So helfen sie uns, Bewegungen anzupassen und zu lernen, berichten Tübinger Forscher.

Von links nach rechts, von oben nach unten: Bei Augenbewegungen können auch bei solchen einfachen Aufgaben kleine Abweichungen entstehen. Wissenschaftler um Professor Peter Thier und Marc Junker am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und dem Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen berichten nun von Hirnsignalen, die auf diese Fehler hinweisen. Sie werden von Nervenzellen im Kleinhirn ausgesendet, und zwar kurz bevor wir eine Augenbewegung erneut ausführen. Das ermöglicht uns, die Bewegung anzupassen und zu lernen. Mit der Studie klären die Forscher die Funktion der sogenannten Kletterfasersignale, welche bislang umstritten war. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLOS Biology erschienen.

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20. Women’s Talk im Schloss Nordkirchen

20. Women’s Talk im Schloss Nordkirchen

„Im richtigen Moment „Nein“ sagen!“

Unter diesem Motto findet am 31. Oktober 2019 der mittlerweile
20. Women´s Talk im Schloss Nordkirchen statt.

Neben dem Top-Thema garantieren wir Dir informative Gespräche, interessante Kontakte und ein leckeres Essen in geselliger Atmosphäre.

Jetzt hier über XING, Facebook oder einfach und bequem mit unserem Anmeldeformular anmelden und dabei sein.

Wir freuen uns auf einen wunderbaren Abend mit Dir.

Deine ErfolgsMOTIVautorin

Gabriele Vincke und Team

Stress im Kleinhirn

Stress im Kleinhirn

Signalstoff ist in Stresssituationen entscheidend für motorischen Fähigkeiten

In zwei thematisch verwandten Studien haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München herausgefunden, wie sich Stress auf die Motorik sowie auf das Lernen auswirken kann. Sie untersuchten die Rolle des CRF (Corticotropin freisetzenden Faktor)-Systems für die Funktion des Kleinhirns. Das Kleinhirn ist in erster Linie für die Feinabstimmung von Bewegungen bekannt.

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Schlaf stärkt die aktive Vorhersage regelmäßiger Abläufe

Schlaf stärkt die aktive Vorhersage regelmäßiger Abläufe

Wissenschaftler der Universität Tübingen erforschen, ob das Gehirn durch eine Ruhephase zuvor gelernte Abfolgen besser behalten kann.

Schlaf festigt zuvor erworbenes Wissen und trägt dadurch zur Bildung des Langzeitgedächtnisses bei. In einer neuen Studie untersuchten Nicolas Lutz, Ines Wolf und Stefanie Hübner unter der Leitung von Professor Jan Born und Dr. Karsten Rauss vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen, ob Schlaf auch die Lernleistung bei vorhersehbaren Abläufen beeinflusst. Dazu ließen sie zwei Personengruppen an einem Bildschirm festgelegte Sequenzen von visuellen Mustern lernen. Nach entweder einer Schlaf- oder einer Wachphase testeten die Wissenschaftler, wie die Probanden auf Abweichungen in den gelernten Abläufen reagierten. Dabei zeigte sich, dass die Gruppe mit Schlafphase die Abläufe stärker verinnerlicht hatte und sicherer beherrschte, auch wenn die Sequenzen in schnellerer Abfolge präsentiert wurden. Die Studie wird in der Fachzeitschrift The Journal of Neuroscience veröffentlicht.

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Sinneswahrnehmung ist keine Einbahnstraße

Sinneswahrnehmung ist keine Einbahnstraße

Wie unsere Erfahrungen neue Eindrücke beeinflussen: Tübinger Neurowissenschaftler entschlüsseln Signalpfad, über den das Gehirn seine eigene Wahrnehmung der Umwelt verändert.

Wenn wir mit der Welt interagieren, zum Beispiel indem wir mit der Hand ein Objekt berühren, verändert das Gehirn das Sinnessignal auf Basis einer Vorab-Erwartungshaltung. Tübinger Neurowissenschaftler haben dieses sogenannte „sensorische Gating“ näher erforscht. Bei Ratten, deren Tasthaare Objekte ertasteten, fanden sie Gating-Signale aus höheren Hirnregionen, die die Signalstärke aus der aktiven Berührungswahrnehmung verringerten. Offenbar überformt unsere Erwartungshaltung, die in höheren Hirnregionen erzeugt wird, aktuelle Sinneseindrücke. Solche Erwartungssignale könnten für das Verständnis sensorischer Halluzinationen, etwa bei Schizophrenie, eine wichtige Rolle spielen. Die Studie wurde mit Geldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verwirklicht und im Fachmagazin Nature Communications publiziert.

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Was sich neckt, das liebt sich?

Was sich neckt, das liebt sich?

Psychologen erforschen Umgang mit Lachen und Frotzeln in Beziehungen

Egal ob übereinander oder miteinander: Lachen spielt in Liebesbeziehungen eine wichtige Rolle. Ähneln sich die Liebespartner in ihrem Umgang mit Lachen oder dem Ausgelacht werden, sind diese eher zufrieden mit ihrer Beziehung. Menschen, die Angst davor haben ausgelacht zu werden, sind mit ihrer Beziehung dagegen häufig weniger glücklich. Das überträgt sich auch auf ihren Partner und ihre Sexualität. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer neuen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift “Journal of Research in Personality” veröffentlicht wurde.

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Neues zu unserem Patenkind Heidy Elisabeth

Neues zu unserem Patenkind Heidy Elisabeth

Wir freuen uns sehr, Euch heute von dem aktuellen Fortschritt unseres Patenkindes Heidy aus Guatemala berichten zu können.
Neben der Entwicklung unseres Patenkindes erfahrt Ihr am Ende dieser Information auch etwas über die Entwicklung des gesamten Gebietes, in dem Heidy lebt. Also wenn Ihr mögt, lest bis zum Ende.

Zur Erinnerung:
Als wir die Patenschaft übernommen haben, war Heidy 3 Jahre alt.

Sie lebt zusammen mit ihren Eltern im Gebiet Baja Verapaz. Der Vater war Kleinbauer, die Mutter Hausfrau. Sie wohnt in einem Haus aus Metall und Blech und einem Fußboden aus Erde. Als sanitäre Einrichtung wird eine einfache Toilette mit Spülung benutzt. Wasser beziehen sie aus einer Wasserleitung im Haus.

Heute:
Die Familiensituation hat sich nicht verändert. Heidy ist noch zu klein, um eine Schule zu besuchen.

Information zur Entwicklung des Gebietes:

Familien aus dem Projektgebiet, in dem Heidy lebt, haben an folgenden Aktivitäten teilgenommen:

  • Aufklärung über die Wichtigkeit von Bildung
  • Stipendien für Schulkinder
  • Unterstützung bei der Gründung und Stärkung von Kinder- und Jugendorganisationen
  • Schulung junger Menschen in  unternehmerischen Fähigkeiten

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