Bildung der Eltern beeinflusst langfristig die Gesundheit ihrer Kinder

Bildung der Eltern beeinflusst langfristig die Gesundheit ihrer Kinder

Die Bildung der Eltern hat nicht nur Einfluss auf Bildung, Beruf und Einkommen ihrer Kinder. Sie wirkt auch auf deren Gesundheit – und das bis ins hohe Alter, Jahrzehnte nachdem die Kinder das Elternhaus verlassen haben.

Das zeigt eine neue Studie von zwei Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die im renommierten Fachjournal “European Sociological Review” erschienen ist. Hierfür untersuchten sie die Angaben von mehr als 15.000 Westdeutschen im Alter von 18 bis 80 Jahren. Für die Forschenden unterstreicht dieser Befund den familiären Einfluss auf Bildungswege und die daraus resultierende gesundheitliche Ungleichheit in der Bevölkerung.

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Quellennachweis: 
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Hörschaden im Gehirn

Hörschaden im Gehirn

Eine neue Studie zeigt, wie akute, hochgradige Lärmbelästigung zu langfristigen Änderungen im Gehirn führt.

Das Forscherteam aus Göttingen, Magdeburg und Erlangen hat entdeckt, dass sich die Aktivität von Nervenzellen in der Hörrinde von Wüstenrennmäusen nach akuter Lärmbelästigung stark einschränkt, aber Wochen später deutlich verstärkt ist. Das Team vermutet hier einen dem Hörschaden entgegenwirkenden Kompensationsmechanismus und eine mögliche neurologische Ursache von Schwerhörigkeit oder Tinnitus. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von „Frontiers in Neuroscience“erschienen. 

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Quellennachweis: 
Leibniz-Institut für Neurobiologie

Grundsätze für ein erfolgreicheres Leben

Grundsätze für ein erfolgreicheres Leben

Seit mehr als einem Jahr begleitet uns „Corona“.
Mehr noch: Corona bestimmt immer noch große Teile unseres Lebens. Des öffentlichen wie auch des privaten.
Viele Einschränkungen und Entbehrungen mussten wir in Kauf nehmen und sind erleichtert über jede Lockerung der Maßnahmen.

Das Wichtigste ist deshalb: Gib nie die Hoffnung auf!
Nutze die Chancen, baue auf Deine positive Energie, denk an Deine motivierte Einstellung.

Wir haben für Dich einige Grundsätze gesammelt, die Dich bestärken und Dir helfen, ein erfolgreicheres Leben zu führen.

Der erste Grundsatz:

“Du bekommst genau das, was Du erwartest!“

Deshalb solltest Du jederzeit immer und nur das Beste erwarten! Dein erster Schritt zum Erfolg: Denke positiv. All Deine Erwartungen sind von Erfolg gekrönt, vorausgesetzt: Du hast eine positive Grundeinstellung.

Der zweite Grundsatz:

„Du kannst all das, was Du wirklich willst!“

Niemand kann Dich so weit voranbringen, wie Du selbst! Glaube immer an Dich! Auch bei Misserfolgen. Denk Dir: Jetzt erst recht – und mach weiter. Willensstärke und Erwartungshaltung auf den persönlichen Erfolg sind Merkmale der Erfolgreichen.

Der dritte Grundsatz:

„Lebe bewusst! Jeden Tag!“

Als ein Gewinner siehst und erkennst Du mehr als ein Verlierer. Erfolgreiche leben tatsächlich bewusster – sie sagen: „Ich sehe, dass Veränderungen auf mich zukommen. Ich sehe, wie ich mich verändere, wachse und erfolgreich bin. Ich freue mich auf jede Veränderung und nehme sie an.“ Auch Du kannst dieses Bewusstsein erlernen.

Der vierte Grundsatz:

„Habe Dein Ziel klar vor Augen!“

Erfolgreiche Menschen sind zielorientierter als nicht erfolgreiche.
Gewinner lassen sich nicht einfach von Tag zu Tag oder von Ereignis zu Ereignis treiben.
Sie geben Ziele vor. Gewinner planen und setzen ihre Pläne um. Ziele setzen kannst Du lernen!
Dieses Lernen hilft Dir, Deine persönlichen Ziele zu formulieren, Deine persönlichen Ziele zu planen, um sie zu erreichen.

Der fünfte Grundsatz:

„Bestimme Dich selbst!“

Erfolgreich sein und erfolgreich leben heißt „do-it-yourself“.
Erfolgreiche Menschen denken nicht nur positiv, sondern sie handeln.
Gewinner handeln immer nach dem Grundsatz „Bestimme Dich selbst“.
Auch Du kannst handeln. Auch Du kannst es tun!

Der sechste Grundsatz:

„Lasse Dich nicht ablenken!“

Viele Gewohnheiten hast Du Dir im Laufe Deines Lebens angeeignet.
Sie verankern sich durch ständige Wiederholungen und werden zu Glaubenssätzen. Sie wachsen wie Spinnennetze. Sie vereinigen sich zu einem Seil, das uns fesseln und stärken kann.
Sicherlich hast auch Du Ziele und bist motiviert. Aber in unserem Alltag lauern viele Ablenkungen.
Ziele erreichen heißt, sich nicht ablenken lassen. Sich nicht von seinem Ziel, von seinem Weg abbringen zu lassen.
Gewinner nehmen Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, um diesem Weg breiter, sicherer und fester werden zu lassen.

Der siebte Grundsatz:

„Liebe Dich!“

Wie könntest Du etwas vermitteln, dass Du selbst nicht fühlen oder lieben kannst?
Wenn Du Dich selbst treffen könntest (auf einer Party oder in einer beruflichen Situation) würdest Du Dich mögen, würdest Du Dich lieben? Sich selbst und damit auch andere lieben, kannst Du erlernen. Durch positive Selbsteinschätzung wirst Du im Zusammenleben mit Deinen Mitmenschen, mit Deinem Partner, Deiner Partnerin, Deinen Kunden, Deinen Mitarbeitern glücklicher und erfolgreicher sein.

Freu Dich schon auf weitere Tipps.

Sei stark und bleib gesund!

Herzliche Grüße

Gabriele Vincke

Mit der persönlichen Frequenz gezielt die Hirnaktivität steuern

Mit der persönlichen Frequenz gezielt die Hirnaktivität steuern

Mit der individuellen Frequenz lassen sich gezielt einzelne Hirnareale beeinflussen und damit die darin verarbeiteten Fähigkeiten – allein durch elektrische Stimulation an der Kopfhaut, ohne operative Eingriffe.

Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften gelang es damit als erste, nur das gewünschte Areal zu beeinflussen statt, wie bislang, diffus weitläufige Hirnbereiche.Schlaganfall, Parkinson und Depression – diese Erkrankungen haben eine Gemeinsamkeit: Sie entstehen durch Veränderungen von Hirnfunktionen. Seit langem forscht man daher an Möglichkeiten, wie sich gezielt einzelne Funktionen im Gehirn ohne operative Eingriffe beeinflussen lassen, um so die Störungen ausgleichen zu können.

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Quellennachweis:  
Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften

Künstliche Intelligenz erkennt untergehende Sehzellen

Künstliche Intelligenz erkennt untergehende Sehzellen

Studie der Universitäten Bonn, Stanford und Utah zur atrophischen AMD

Eine auf künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Software, die von Wissenschaftlern an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn, der Stanford University und University of Utah entwickelt wurde, erlaubt eine präzise Verlaufsbeurteilung der geographischen Atrophie (GA), eine Erkrankung der lichtempfindlichen Netzhaut infolge altersabhängiger Makuladegeneration (AMD). Der innovative Ansatz ermöglicht die voll automatisierte Vermessung der atrophischen Hauptläsionen mittels Daten der optischen Kohärenztomographie, die den Aufbau der Netzhaut dreidimensional sichtbar macht. Darüberhinausgehend kann das Forscher-Team die Integrität, also die „Unversehrtheit“ lichtempfindlicher Zellen der gesamten zentralen Netzhaut präzise bestimmen und auch fortschreitende degenerative Veränderungen der so genannten Photorezeptoren jenseits der Hauptläsionen nachweisen. Die Erkenntnisse sollen für die Wirksamkeitsbeurteilung neuer innovativer Therapieansätze genutzt werden. 

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Quellennachweis:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Weißt du noch? – Wie Erinnerungen wieder wach werden

Weißt du noch? – Wie Erinnerungen wieder wach werden

Bereits in der Kindheit bilden sich erste Erinnerungen und im Laufe des Lebens werden es stetig mehr. Aber wie gelingt es, dass wir uns an persönliche Erlebnisse nach einiger Zeit wieder erinnern?

In einer neuen Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wollen Forschende untersuchen, inwiefern das Arbeitsgedächtnis an der Aktivierung von Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert das Projekt die kommenden drei Jahre.

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Quellennachweis:  
Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

Neue Technologie gibt Einblicke in die Entwicklung von Immunzellen

Neue Technologie gibt Einblicke in die Entwicklung von Immunzellen

Aus Blutstammzellen geht das gesamte Spektrum unserer Blut- und Immunzellen hervor. Doch welche Gene beeinflussen die Entwicklung hin zu den verschiedenen Zelltypen?

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) stellen nun eine neue Technologie vor, die diese Frage beantworten soll. Ein genetisches Markierungssystem erlaubt parallel zu verfolgen, welchen Entwicklungsweg die Zellen einschlagen und welche Gene aktiv als Boten-RNAs abgelesen werden.

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Quellennachweis:
Medica Magazin

Wie hinterlassen Erinnerungen Spuren in der DNA?

Wie hinterlassen Erinnerungen Spuren in der DNA?

Epigenetische Signaturen durch synaptische Signale beeinflusst

Es wird allgemein angenommen, dass eine schnelle und reversible DNA-Methylierung im Gehirn für die Stabilität des Langzeitgedächtnisses wesentlich ist, aber es ist nur sehr wenig darüber bekannt, wie synaptische Signale die DNA-Methylierung steuern können, um dauerhafte Veränderungen in der plastizitätsbezogenen Genexpression hervorzurufen. Eine neue Studie der Gruppe von Michael R. Kreutz am Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) zeigt einen Mechanismus auf, wie die Aktivität von Synapsen die Stabilität und Menge an DNA-methylierendem Enzym kontrolliert.

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Quellennachweis:
Bionity.com

Viele Emotionen in der Grundschule

Viele Emotionen in der Grundschule

Studie von Oldenburger Bildungswissenschaftlerin zeigt, wie Schulkinder und Lehrkräfte miteinander umgehen, wenn Emotionen im Spiel sind.

Grundschullehrkräfte erleben häufig Unterrichtssituationen, in denen die Schülerinnen und Schüler emotional reagieren. Das anschließende Wechselspiel zwischen der Reaktion der Lehrkraft und dem Verhalten des Kindes läuft meist nach einem festen Schema ab, so das Ergebnis einer Studie der Bildungswissenschaftlerin Dr. Juliane Schlesier von der Universität Oldenburg. Anhand von Interviews mit Grundschullehrkräften entwickelte die Forscherin ein Modell, um die Interaktion von Lehrkräften und Schulkindern zu beschreiben. Die Ergebnisse liefern Schlesier zufolge Ansatzpunkte dafür, wie Lehrerinnen und Lehrer besser mit schwierigen Situationen umgehen können.

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Quellennachweis:
GEW Ansbach

Alleine lernen reicht nicht aus

Alleine lernen reicht nicht aus

Neurowissenschafter erforschen soziale Entscheidungsfindung im menschlichen Gehirn

Wir treffen Entscheidungen, die nicht nur auf unsere eigene Lernerfahrung basieren, sondern auch darauf, dass wir von anderen lernen. Aber wie können wir angesichts der Entscheidungen anderer Menschen unser eigenes Lernen verbessern? Wird soziales Lernen anders verarbeitet als direktes Lernen? Wissenschafter der Universität Wien und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) haben dargestellt, wie soziale Entscheidungsfindung im menschlichen Gehirn erfolgt. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift “Science Advances” veröffentlicht.

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Quellennachweis:
Universität Wien

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