Wenn ältere Beschäftigte ihr Wissen nicht mit Jüngeren teilen

Wenn ältere Beschäftigte ihr Wissen nicht mit Jüngeren teilen

Studie aus der Arbeits- und Organisationspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Altersdiskriminierung und ihre Folgen für Unternehmen

Ältere Beschäftigte, die sich wegen ihres Alters diskriminiert fühlen und aufgrund negativer Erlebnisse ein zu geringes Zutrauen in die eigene Kompetenz („Selbstwirksamkeit“) haben, teilen ihre Kenntnisse und Erfahrungen zu selten mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Für den Erfolg eines Unternehmens ist der Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch eine wertvolle Ressource, die zum Unternehmenserfolg maßgeblich beitragen kann. In einer aktuellen Publikation „To share or not to share: A social-cognitive internalization model to explain how age discrimination impairs older employees’ knowledge sharing with younger colleagues“ weisen Dr. Ulrike Fasbender und ihr Team aus der Arbeits- und Organisationspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) diese Effekte nach und legen dazu die Ergebnisse zweier Untersuchungen mit knapp 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor.

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Quellennachweis:  Justus-Liebig-Universität Gießen

Ein prognostischer Alzheimer-Blutest im symptomfreien Zustand

Ein prognostischer Alzheimer-Blutest im symptomfreien Zustand

Vergesslichkeit ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Ab wann wird dieser Prozess krankhaft?

Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die Forscherinnen und Forscher analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird. Mit einem an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelten Test, dem Immuno-Infrarot-Sensor, identifizierten sie bei Studieneintritt alle 22 Probandinnen und Probanden, die sechs Jahre später an Alzheimer oder einer Vorstufe, dem Mild Cognitive Impairment, erkrankten. Der Test zeigte auch, welche Probanden nur ein sehr geringes Risiko hatten, später eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln.

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Quellennachweis:  MedEcon Ruhr

Einsamkeit schadet der Gesundheit

Einsamkeit schadet der Gesundheit

FH-Projekt „(Gem)einsam durch Corona“ startet Internetseite mit Ideensammlung gegen Einsamkeitsgefühle.

Bielefeld (fhb). „Einsamkeit ist gesundheitsschädlicher als Rauchen, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel.“ Diese These steht im Fokus des Projekts „(Gem)einsam durch Corona“ der Fachhochschule (FH) Bielefeld.

Dr. Sebastian Bamberg, Professor für Psychologie am Fachbereich Sozialwesen der FH Bielefeld, erklärt, dass Einsamkeit mit dem täglichen Konsum von 15 Zigaretten verglichen werden könne: „Soziale Kontakte beeinflussen unsere Persönlichkeit, indem sie die soziale Identität beeinflussen. Normen, die in einer Gruppe vorherrschen, bestimmen, welche Meinungen und Aktivitäten uns wichtig sind und wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten. All diese Faktoren wirken sich auf unsere Gesundheit aus.“ Um gesund zu bleiben, sei es daher notwendig, tragfähige soziale Bindungen aufzubauen.

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Quellennachweis:  Fachhochschule Bielefeld

Grundsätze für ein erfolgreicheres Leben

Grundsätze für ein erfolgreicheres Leben

Seit mehr als einem Jahr begleitet uns „Corona“.
Mehr noch: Corona bestimmt immer noch große Teile unseres Lebens. Des öffentlichen wie auch des privaten.
Viele Einschränkungen und Entbehrungen mussten wir in Kauf nehmen und sind erleichtert über jede Lockerung der Maßnahmen.

Das Wichtigste ist deshalb: Gib nie die Hoffnung auf!
Nutze die Chancen, baue auf Deine positive Energie, denk an Deine motivierte Einstellung.

Wir haben für Dich einige Grundsätze gesammelt, die Dich bestärken und Dir helfen, ein erfolgreicheres Leben zu führen.

Der erste Grundsatz:

“Du bekommst genau das, was Du erwartest!“

Deshalb solltest Du jederzeit immer und nur das Beste erwarten! Dein erster Schritt zum Erfolg: Denke positiv. All Deine Erwartungen sind von Erfolg gekrönt, vorausgesetzt: Du hast eine positive Grundeinstellung.

Der zweite Grundsatz:

„Du kannst all das, was Du wirklich willst!“

Niemand kann Dich so weit voranbringen, wie Du selbst! Glaube immer an Dich! Auch bei Misserfolgen. Denk Dir: Jetzt erst recht – und mach weiter. Willensstärke und Erwartungshaltung auf den persönlichen Erfolg sind Merkmale der Erfolgreichen.

Der dritte Grundsatz:

„Lebe bewusst! Jeden Tag!“

Als ein Gewinner siehst und erkennst Du mehr als ein Verlierer. Erfolgreiche leben tatsächlich bewusster – sie sagen: „Ich sehe, dass Veränderungen auf mich zukommen. Ich sehe, wie ich mich verändere, wachse und erfolgreich bin. Ich freue mich auf jede Veränderung und nehme sie an.“ Auch Du kannst dieses Bewusstsein erlernen.

Der vierte Grundsatz:

„Habe Dein Ziel klar vor Augen!“

Erfolgreiche Menschen sind zielorientierter als nicht erfolgreiche.
Gewinner lassen sich nicht einfach von Tag zu Tag oder von Ereignis zu Ereignis treiben.
Sie geben Ziele vor. Gewinner planen und setzen ihre Pläne um. Ziele setzen kannst Du lernen!
Dieses Lernen hilft Dir, Deine persönlichen Ziele zu formulieren, Deine persönlichen Ziele zu planen, um sie zu erreichen.

Der fünfte Grundsatz:

„Bestimme Dich selbst!“

Erfolgreich sein und erfolgreich leben heißt „do-it-yourself“.
Erfolgreiche Menschen denken nicht nur positiv, sondern sie handeln.
Gewinner handeln immer nach dem Grundsatz „Bestimme Dich selbst“.
Auch Du kannst handeln. Auch Du kannst es tun!

Der sechste Grundsatz:

„Lasse Dich nicht ablenken!“

Viele Gewohnheiten hast Du Dir im Laufe Deines Lebens angeeignet.
Sie verankern sich durch ständige Wiederholungen und werden zu Glaubenssätzen. Sie wachsen wie Spinnennetze. Sie vereinigen sich zu einem Seil, das uns fesseln und stärken kann.
Sicherlich hast auch Du Ziele und bist motiviert. Aber in unserem Alltag lauern viele Ablenkungen.
Ziele erreichen heißt, sich nicht ablenken lassen. Sich nicht von seinem Ziel, von seinem Weg abbringen zu lassen.
Gewinner nehmen Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, um diesem Weg breiter, sicherer und fester werden zu lassen.

Der siebte Grundsatz:

„Liebe Dich!“

Wie könntest Du etwas vermitteln, dass Du selbst nicht fühlen oder lieben kannst?
Wenn Du Dich selbst treffen könntest (auf einer Party oder in einer beruflichen Situation) würdest Du Dich mögen, würdest Du Dich lieben? Sich selbst und damit auch andere lieben, kannst Du erlernen. Durch positive Selbsteinschätzung wirst Du im Zusammenleben mit Deinen Mitmenschen, mit Deinem Partner, Deiner Partnerin, Deinen Kunden, Deinen Mitarbeitern glücklicher und erfolgreicher sein.

Der achte Grundsatz:

„Teile, dann bist Du erfolgreich!“

Erfolgreiche Menschen sind fast nie einsam.
Wer anderen hilft, hilft sich selbst.
Nur wer nicht sagt: „Mach es erst warm, dann bringe ich dir Holz“ bekommt Wärme.
Denn wer erst das Holz gibt, zeigt, dass er sein Gegenüber achtet und Nutzen mitbringt.
Erst geben, dann nehmen!

Der neunte Grundsatz:

„Sei kein Alleswisser!“

Menschen mit Erfolg wissen nicht mehr als andere.
Aber Gewinner lernen und entwickeln sich ihr Leben lang weiter. Sie kennen ihr Ziel.
In ihrem Leben tun sie alles, um zu lernen, wie sie ihr Ziel erreichen.
Sie spezialisieren sich. Sie positionieren sich.
Erfolgreiche Menschen tun fast alles, um erfolgreich zu leben.

Der zehnte Grundsatz:

„Sei einzigartig!“

Jeder Mensch ist einzigartig, auch Du! Nicht jeder ist sich jedoch dessen bewusst.
Jeder Mensch besitzt die „Kraft seiner Persönlichkeit.“
Wie er geht, redet, zuhört, agiert und reagiert – all das ist ein Spiegelbild seiner natürlichen Autorität. Daran kann man feilen. Reden – Rhetorik, Gehen, Mimik, Gestik – Körpersprache, Agieren oder Reagieren – all das gehört zu den wichtigen Eigenschaften im Leben und kannst Du lernen werden.
Erfolgreiche Menschen trainieren immer wieder – reden – auftreten – begeistern – motivieren…

Sei stark und bleib gesund!

Herzliche Grüße

Gabriele Vincke

Förderung des psychischen Wohlbefindens an einem Tag

Förderung des psychischen Wohlbefindens an einem Tag

Die Coronasituation drückt vielen Menschen auf die Stimmung. Psychologinnen und Psychologen der RUB wollen herausfinden, ob Online-Gruppentrainings helfen können, das psychische Wohlbefinden zu verbessern.

Ob sich das psychische Wohlbefinden bei gesunden Menschen mit einem eintägigen Online-Gruppentraining verbessern lässt, will ein Team vom Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum herausfinden. Ein Team aus Studierenden und Psychologinnen und Psychologen um Svenja Schaumburg sucht 150 Freiwillige im Alter ab 18 Jahren, die an einem kostenlosen Training teilnehmen.

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Quellennachweis:  Ruhr-Universität Bochum

Bildung der Eltern beeinflusst langfristig die Gesundheit ihrer Kinder

Bildung der Eltern beeinflusst langfristig die Gesundheit ihrer Kinder

Die Bildung der Eltern hat nicht nur Einfluss auf Bildung, Beruf und Einkommen ihrer Kinder. Sie wirkt auch auf deren Gesundheit – und das bis ins hohe Alter, Jahrzehnte nachdem die Kinder das Elternhaus verlassen haben.

Das zeigt eine neue Studie von zwei Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die im renommierten Fachjournal “European Sociological Review” erschienen ist. Hierfür untersuchten sie die Angaben von mehr als 15.000 Westdeutschen im Alter von 18 bis 80 Jahren. Für die Forschenden unterstreicht dieser Befund den familiären Einfluss auf Bildungswege und die daraus resultierende gesundheitliche Ungleichheit in der Bevölkerung.

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Quellennachweis: 
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Hörschaden im Gehirn

Hörschaden im Gehirn

Eine neue Studie zeigt, wie akute, hochgradige Lärmbelästigung zu langfristigen Änderungen im Gehirn führt.

Das Forscherteam aus Göttingen, Magdeburg und Erlangen hat entdeckt, dass sich die Aktivität von Nervenzellen in der Hörrinde von Wüstenrennmäusen nach akuter Lärmbelästigung stark einschränkt, aber Wochen später deutlich verstärkt ist. Das Team vermutet hier einen dem Hörschaden entgegenwirkenden Kompensationsmechanismus und eine mögliche neurologische Ursache von Schwerhörigkeit oder Tinnitus. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von „Frontiers in Neuroscience“erschienen. 

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Quellennachweis: 
Leibniz-Institut für Neurobiologie

Mit der persönlichen Frequenz gezielt die Hirnaktivität steuern

Mit der persönlichen Frequenz gezielt die Hirnaktivität steuern

Mit der individuellen Frequenz lassen sich gezielt einzelne Hirnareale beeinflussen und damit die darin verarbeiteten Fähigkeiten – allein durch elektrische Stimulation an der Kopfhaut, ohne operative Eingriffe.

Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften gelang es damit als erste, nur das gewünschte Areal zu beeinflussen statt, wie bislang, diffus weitläufige Hirnbereiche.Schlaganfall, Parkinson und Depression – diese Erkrankungen haben eine Gemeinsamkeit: Sie entstehen durch Veränderungen von Hirnfunktionen. Seit langem forscht man daher an Möglichkeiten, wie sich gezielt einzelne Funktionen im Gehirn ohne operative Eingriffe beeinflussen lassen, um so die Störungen ausgleichen zu können.

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Quellennachweis:  
Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften

Künstliche Intelligenz erkennt untergehende Sehzellen

Künstliche Intelligenz erkennt untergehende Sehzellen

Studie der Universitäten Bonn, Stanford und Utah zur atrophischen AMD

Eine auf künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Software, die von Wissenschaftlern an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn, der Stanford University und University of Utah entwickelt wurde, erlaubt eine präzise Verlaufsbeurteilung der geographischen Atrophie (GA), eine Erkrankung der lichtempfindlichen Netzhaut infolge altersabhängiger Makuladegeneration (AMD). Der innovative Ansatz ermöglicht die voll automatisierte Vermessung der atrophischen Hauptläsionen mittels Daten der optischen Kohärenztomographie, die den Aufbau der Netzhaut dreidimensional sichtbar macht. Darüberhinausgehend kann das Forscher-Team die Integrität, also die „Unversehrtheit“ lichtempfindlicher Zellen der gesamten zentralen Netzhaut präzise bestimmen und auch fortschreitende degenerative Veränderungen der so genannten Photorezeptoren jenseits der Hauptläsionen nachweisen. Die Erkenntnisse sollen für die Wirksamkeitsbeurteilung neuer innovativer Therapieansätze genutzt werden. 

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Quellennachweis:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Weißt du noch? – Wie Erinnerungen wieder wach werden

Weißt du noch? – Wie Erinnerungen wieder wach werden

Bereits in der Kindheit bilden sich erste Erinnerungen und im Laufe des Lebens werden es stetig mehr. Aber wie gelingt es, dass wir uns an persönliche Erlebnisse nach einiger Zeit wieder erinnern?

In einer neuen Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wollen Forschende untersuchen, inwiefern das Arbeitsgedächtnis an der Aktivierung von Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert das Projekt die kommenden drei Jahre.

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Quellennachweis:  
Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

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